
Darum geht es in „Cold Storage“
Wie schnell sich ein langweiliger Job in einem abgelegenen Self-Storage-Lager zu einem lebensbedrohlichen Abenteuer entwickeln kann, erleben die zwei Mittzwanziger Travis alias „Teacake“ und Naomi in „Cold Storage“ – einer wilden Mischung aus Horror, Action und schwarzer Komödie. Nach dem gleichnamigen Roman von David Koepp lässt der Regisseur Jonny Campbell Joe Keery („Stranger Things“) und Georgina Campbell („Barbarian“, „Black Mirror“) in den Hauptrollen nicht nur um ihr eigenes Leben kämpfen.

Denn was die beiden nicht wissen: Unter dem Lager befindet sich ein ehemaligen US-Militärstützpunkt. Als ein dort geheim gelagerter und hochgradig infektiösen Killer-Pilz-Parasiten ausbricht, steht plötzlich der Untergang der Menschheit auf dem Spiel. An der Seite von Liam Neeson („Taken“, „Die nackte Kanone 2025“) in der Rolle als ehemaliger Bioterror-Agent sind Teacake und Naomi plötzlich Teil einer Mission, die auch tödlich enden könnte. Zwischen explodierenden Köpfen von zombieartigen Kreaturen finden die beiden Nachtschichtarbeiter schnell einen guten Draht zueinander, der sich bei dem Spiel um Leben und Tod noch als nützlich erweisen wird.
Humor als Stärke
Es ist ein Film bei dem wirklich einiges zusammen trifft. Jonny Campbell setzt Elemente aus verschiedenen Genres zu einem Gesamtwerk zusammen, das dadurch für ein breites Publikum spannend wird. Die größte Stärke des Films ist, dass er sich selbst dabei nicht zu ernst nimmt. Wenn gezeigt wird, wie sich der grüne Pilz im inneren des Körpers ausbreitet und in die Blutbahn gerät, dabei einzelne Körperteile zu einer giftgrünen Masse mutieren und selbst die Oma von nebenan zur Pistole greifen muss, könnte man schonmal meinen: Jetzt geht es zu weit. Die teilweise übertriebene Darstellung scheint jedoch zum Humorkonzept des Films zugehören – und unterhaltsam ist „Cold Storage“ auf jeden Fall.
In den 99 Minuten kommt man nicht darum herum, mit den auf ihre eigene Art sympathischen Hauptcharakteren mit zu fiebern. Gerade das Miteinander von Teacake und Naomi ist es, was den Film zusammenhält. Es ist kein Film, der das Rad neu erfindet, aber trotzdem einen Besuch im Kino lohnt. Durch den schrägen Mix an Motiven und Charakteren kann fast jeder der Geschichte etwas abgewinnen.

Fazit
Wer auf der Suche nach Unterhaltung, Zombies und einer großen Portion Action ist, wir mit „Cold Storage“ auf jeden Fall fündig. Für alle, die bereit sind, sich auf ein kleines Abenteuer einzulassen, heißt es also: ab dem 19.2.2026 ab ins Kino!